In der Nordseezeitung wird der Kriminalroman der Autorin Beate Monsees „Niemals ruht die Rache“ vorgestellt, der im Südkreis Cuxhaven spielt. Unter anderem…
…freut sich die Autorin über die leichte Lesbarkeit ihres Stoffes.
Im Verlagshaus Schlosser Friedberg ist der erste Kriminalroman von Irene Dorfner erschienen, der Research heißt und Jim Mandocks erster Fall ist. Bei openbroadcast.de kann man über die Krimineuerscheinung lesen:
Es wurde absichtlich auf ausführliche und langatmige Beschreibungen verzichtet. Die Personen sind in ihren Charakteren und Namen leicht voneinander zu unterscheiden und somit wird es dem Leser leicht gemacht, der Geschichte zu folgen.
Scheinbar scheint es ein Qualitätsmerkmal von Krimis zu sein, wenn bei beiden Autorinnen mit der leichten Lektüre ihres Krimis geworben wird.
Meine Kusshand fliegt jedoch zu GISELA BURMESTER VOM MINDENER TAGEBLATT. Sie beurteilt Sabine Kornbichlers Krimi “Das Richterspiel” so.
Sabine Kornbichlers Krimi “Das Richterspiel” kommt ein wenig langatmig, naiv und umständlich daher. Manches wirkt auch wie kopiert von den Großen, beispielsweise die Schwierigkeit der Hauptperson, eine zwischenmenschliche Beziehung zu führen. Doch im Großen und Ganzen ist es eine unterhaltsame, recht gut konzipierte Geschichte.
Was denn, gut konzipiert oder umständlich geschrieben?
Über Jan Seghers Krimi “Die Braut im Schnee” urteilt sie folgendermaßen:
Mit zunehmendem Tempo bringt Jan Seghers seinen Krimi “Die Braut im Schnee” auf den Höhepunkt. Spannend erzählt ist die Geschichte, den klassischen Aufbau eines Kriminalromans beherrscht Seghers aus dem Effeff, und darum macht er auch mit seinem zweiten Buch Furore.
Wer als Leser für die Polizei als “verdeckter Ermittler” arbeitet und ebenfalls fieberhaft nach dem Mörder sucht, erhält vom Autor schon recht früh ein Stichwort. Alle anderen dürfen sich überraschen lassen.
Eine Warnung an die Käufer: Es könnte sein, dass die Seiten 193 bis 224 fehlen, dafür gibt es die Seiten 257 bis 288 doppelt. Also vor dem Kauf ins Buch schauen. Für die Geschichte sind die fehlenden Seiten allerdings nicht besonders relevant.
Nett, anzukündigen, dass 31 Seiten fehlen, noch netter, sie als nicht besonders relevant einzuschätzen. Da wird sich Jan Seghers aber freuen.




Liebe Henny Hidden,
danke für diese grandiosen Fundstücke! Aber das ist leider die Realität – und so wird nicht nur geworben, so wird auch rezensiert.
Daß sich die Autorin über die leichte Lesbarkeit ihres Buches freut -tja. Soll ja auch was jür jeden dabei sein.
Herzlich, Anne
Ja, ich bemerke das gerade bei Neueinsteigern, Hauptsache regional, der Verlag nimmt alles.
Herzlichst
Henny Hidden
*habe gleich ein schlechtes Gewissen wegen Zusage zu E. H. . Vielleicht komme ich dieses Jahr noch dazu, nein, ich müßte es tun, Volker Albers hat sich auch lobend geäußert.