
“Vanitas” Eine Produktion des BR
Der Fall
Bei Aushubarbeiten auf einem Feld macht der Gemeindearbeiter Harti eine ungewöhnliche Entdeckung. Die Beamten der Brucker Polizeiinspektion, denen er seinen Fund zeigt, sind ratlos: Handelt es sich bei dem uralten und verwitterten Objekt um Diebesgut? Oder um ein antikes Schmuckstück? Das Denkmalamt wird eingeschaltet. Wenig später trifft eine energische junge Archäologin in Bruck ein, die sofort mit der Untersuchung der Fundstelle beginnt. Bald machen Gerüchte von einer wissenschaftlichen Sensation die Runde. Dann aber wird die Grabung durch einen mysteriösen Unfall unterbrochen, der einen Mitarbeiter fast das Leben kostet.
Senta und Rudi sind mehr als skeptisch, als die Archäologin die Vermutung äußert, es könne sich um einen Anschlag gehandelt haben. Immerhin erfahren die Beamten dabei, welche Sensation sich die Wissenschaftlerin von dieser Grabung verspricht: Mit ihr könne möglicherweise endlich die Existenz der sagenumwobenen Vaskonen belegt werden, eines Volkes, dessen Kultur einst über ganz Europa verbreitet gewesen sein soll. Senta und Rudi finden das nicht uninteressant, können darin aber noch immer kein Motiv für einen Anschlag erkennen. Doch bald müssen sich die Brucker Beamten eingestehen, dass sie die Situation falsch eingeschätzt haben.
Die Region
Robert Hültner verortet das fiktive Bruck am Inn im südostbayerischen Alpenvorland. In dem kleinen Städtchen kennen sich die Leute mit Namen und Nannis Kiosk am Stadtplatz ist der öffentliche Umschlagplatz für alle wichtigen Neuigkeiten.
Die Anmutung einer gewissen Weltvergessenheit und Behäbigkeit jedoch trügt. In Bruck am Inn finden sich nahezu alle Formen der Kriminalität, mit denen auch die Beamten einer Großstadt konfrontiert sind: Kapitalverbrechen, Betrug und Korruption, individuelle Dramen und soziale Konflikte. Bei der Aufklärung der Fälle haben die örtlichen Polizeibeamten einen deutlichen Heimvorteil gegenüber den Kriminalkommissaren aus Öding, der nächsten Kreisstadt.
Autor: Robert Hültner
Komponist: zeitblom
Regisseur: Ulrich Lampen
Dramaturgin: Katarina Agathos
Besetzung: Andrea Fenzl
Regieassistenz: Stefanie Ramb
Ton und Technik: Wilfried Hauer und Susanne Herzig
Sendetermine:
17.03. 18.00 Uhr SR 2 Kulturradio
21.30 Uhr Bayern 2
22.03 Uhr SWR 2
18.03. 19.05 Uhr RB Nordwestradio
19.03. 21.05 Uhr NDR Info
23.05 Uhr WDR 5
20.03. 22.00 Uhr hr2 Kultur
21.03. 20.00 Uhr SR 1
22.00 Uhr MDR Figaro
22.04 Uhr RBB Kulturradio
22.03. 20.00 Uhr RBB radioeins



