Herzlichen Glückwunsch Else Laudan!
Am 14.11. wird im Rahmen der “Ladies Crime Night” im Düsseldorfer Stadtmuseum erstmals die “Goldene Auguste” verliehen, eine Auszeichnung für eine Person, die sich um den Kriminalroman von Frauen verdient gemacht hat.
Die „Goldene Auguste“ geht an Else Laudan, die seit 1989 als Lektorin und Redakteurin zuständig ist für das Ariadne-Programm im Hamburger Argument Verlag. Seit 1997 ist Else Laudan Co-Geschäftsführerin und Programmchefin des Argument Verlags.
Spezialität des Ariadne-Programms ist seit über 20 Jahren spannender Lesestoff von Autorinnen mit literarischem und aufrührerischem Anspruch. In den letzten Jahren ist dabei das Programm vor allem durch deutschsprachige Autorinnen gekennzeichnet.
Die „Goldene Auguste“Namenspatin des Preises ist die österreichische Kriminalschriftstellerin Auguste Groner (16. April 1850 bis 7. März 1929). Sie war die erste Autorin im deutschsprachigen Raum, die einen Serienpolizisten einführte. Die Mörderischen Schwestern – insbesondere ihre ehemalige Präsidentin Almuth Heuner – erforschen auch die Geschichte des von Frauen geschriebenen Kriminalromans.
Der Preis soll alle drei Jahre verliehen werden. Gestaltet wurde die „Goldene Auguste“ von der österreichischen Vergolderin, Krimiautorin und Mörderischen Schwester Elisabeth Fischer.
Die „Mörderischen Schwestern“Das Krimiautorinnen-Netzwerk „Mörderische Schwestern“ wurde 1996 gegründet, damals noch als deutschsprachige Untergruppe der amerikanischen Sisters in Crime. Ziel war und ist es, der Diskriminierung von Frauen im Krimigenre entgegenzuwirken und sich gegenseitig zu unterstützen. Heute gehören der Gruppe über 350 deutschsprachige Autorinnen und Förderinnen des Frauenkrimis an, darunter so renommierte Schriftstellerinnen wie Ingrid Noll, Sabine Deitmer, Gisa Klönne oder Milena Moser. Aber auch Newcomerinnen und Frauen, die nicht schreiben, Krimis von Frauen jedoch fördern möchten, sind gleichberechtigt mit dabei.
Mörderische Schwestern verleihen “Goldene Auguste” an Else Laudan




